ÜBER DIE TOUR ZUM AERMIGHORN:

Da das liebe Wetter nicht so wollte wie ich bzw. wie sich mein Terminkalender das eigentlich gewünscht hatten. Aber mit dem Gehrihorn und dem dahinterliegenden Grat auf dem Weg zu Ärmighorn stand eine wunderschöne Gratwanderung als alternative auf dem Plan. 

Von Frutigen (780 m) ging ich ich etwa um 07:30h über Kanderbrück (772 m) und Ober Geerene (1764 m) auf dem gut markierem Wanderweg hinauf zur Gehrihore oder Gehrihorn (2130m). Da es bis in die Nacht hinein mächtig geregnet hatte schoben sich bereits pünklich vor meinem erreichen des Gipfels die ersten großen weißen Wolken in Richtung des Horns und des daniederliegenden Grates. So war der Blick auf meiner gesamten Tour immer wieder von weißen Wolkenbergen begleitet, die mir leider immer wieder die Sicht auf meine geplanten Fotomotive nahmen.  Ab dem Gehrihorn geht es immer der Gratlinie folgend in stetigem Auf-und-Ab  hinüber zum Giesiggrat (2306 m). Der vollständigkeithalber durfte der Abstecher auf das Sattelhorn (2376 m) nicht fehlen. Dann stand mit dem Ärmighorn der letzte Anstieg des Tages auf dem Plan. Durch viel Schutt und ein paar Platten erreicht man die Kletterpassage hinauf zum Gipfel. Leider hatte ich - ausgehend von meiner ursprünglichen Tourplanung - meinen großen Tourenrucksack auf dem Rücken, der mich beim Klettern so behinderte, dass ich - aufgrund meines Alleingangs und 2400 Höhenmeter in den Beinen- meiner Gesundheit den Vortritt lies und umkehrte. Es tut immer wieder weh so wenige Meter vor dem Gipfel umzukehren, aber gerade mit etwas Abstand war es die richtige Entscheidung. So folgte ich dem Schutt wieder zurück vom Gipfelplatteau, und machte mich auf den Abstieg hinab auf dem Weg zum Blausee (974m). Auf schier endlosen Windungen schlängelt sich der Wanderweg langsam Talwärts und folgt dabei oftmals dem Fahrweg. Angekommen im Tal machte ich nochmal Strecke und wählte den Fußweg über Kandergrund zurück nach Frutigen. 

Hier die Tour in nackten Zahlen:

29km - 9:25h Zeitbedarf  - 2400 Höhenmeter

Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte lasse ich nun meine Bilder der Wanderung durch die Quellwolkentour sprechen:

DIE GEOGRAFISCHE LAGE: