ÜBER GRAUBÜNDEN:

"Eine eigne Schweiz in der Schweiz" sei Graubünden, stellte der Schriftsteller und Politiker Heinrich Zschokke in der Mitte des 19. Jahrhunderts treffend fest. Graubünden ist flächenmässig zwar der grösste, mit 195 886 Einwohnerinnen und Einwohnern zugleich aber auch der am dünnsten besiedelte Kanton. In der Hauptstadt Chur, der ältesten Stadt der Schweiz, leben 34 547 Personen. Im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz sprechen 64 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 13 Prozent Rätoromanisch, 11 Prozent Italienisch.

Graubünden heisst nicht nur sprachliche Vielfalt, sondern auch Natur pur: 615 Seen, über 900 Berggipfel und 150 Täler.  Der höchste Berg ist der Piz Bernina mit 4049 m ü. M., und der tiefste Punkt ist die Kantonsgrenze zum Tessin mit 260 Metern. Davos dazu noch die höchstgelegende Stadt Europas. 

Die nachfolgende Bilderstrecke führt über zwei Passstraßen (Abulapass und Flüelapass), darüber geht es noch hoch hinaus, denn wir besteigen zwei 3000er der Ostschweiz auf unserem Weg durch die Galerie. Zuerst besteigen wir das 3149m hohe Schwarzhorn und abschließend wagen wir uns ins Hochgebige und erklimmen den Piz Languard (3262m) direkt im Angesicht des legendären Piz Bernina. Dazwischen machen wir noch einen Abstrecher zur Rhätischen Bahn, die seit Juli 2008 als dritte Bahnstrecke zum UNESCO-Welterbe zählt.

Nun aber schnell in die Wanderschuhe, denn es geht los:

DIE GEOGRAFISCHE LAGE: