WISSENSWERTES ÜBER MENDOZA:

Auf der Südhalbkugel beginnt mit dem Oktober der Frühling. Die Werbeplakate in Buenos Aires haben uns mit „Primavera en Mendoza“ (Frühling in Mendoza) Lust auf ein paar warme Frühlingstage mit blühenden Obstbäumen und mediterranem Klima gemacht. Aber leider erreichte Mendoza pünktlich mit unserem Ankommen ein erneuter Kälteeinbruch. Das nennt sich wohl echtes Timing!

Roadtrips und hohe Berge: ds sind eigentlich die perfekten Zutaten für einen 500 Kilometer-Ritt von Mendoza aus durch die argentinischen Anden. Die Ruta 7 ist eine der wenigen Straßen, die quer durch die Anden nach Chile führt. Entlang der ehemaligen Transanden Zugstrecke schlängelt sie sich an den Berghängen der 5000er entlang.

Da auf dieser Reise alles anders kam als wir es ursprünglich geplant hatten, kamen wir kurz vor dem mächtigen Aconcagua in einen aufziehenden Frühjahrsschneesturm. Von Mendoza aus kann man bei klarem Wetter ebenfalls einen Blick auf den höchsten Berg der Welt außerhalb des Himalajas erhalten. Mit 6962 Metern Höhe ragt dieses Felsmassiv erhaben über den ihn umgebenden gleichnamigen Nationalpark. In unserem Fall zeigt sicher der Berg eher sehr schüchtern und mit Nebel bedeckt. In der Ausgangsplanung war hier im Nationalpark ein Tag mit Videodreh und großer Wanderung geplant. -3 Grad Celsius, unglaubliche Windböen und immer stärkerer Schneefall und ohne Sicht machten das Vorhaben jedoch unmöglich. So drehten wir schon kurze Zeit nachdem wir den Park betreten hatten wieder um.

 

HIER LIEGT MENDOZA: